Reimschule: Die Theorie der Reime für Kinder
Die Lehre vom Reim und dem Reimen
In der Reimschule von Reimix stellte ich dir Fachbegriffe rund um das Reimen vor: Du lernst Reimformen kennen und Reimfolgen wie Binnenreim, Haufenreim und Alliteration… In der Reimschule wird die Theorie der Reime kindgerecht erläutert und mit anschaulichen Beispielen aus meinen lustigen Kinderreimen beschrieben. Gerne kannst du die Informationen für den Unterricht in deiner Schule verwenden. Wenn du Fragen hast, dann schreib einfach einen Kommentar oder schick mir eine Mail.
Die Geschichte der Reim
Wusstest du, dass Reime schon über 1.000 Jahre alt sind? Die ersten Reime lassen sich bis in das 10. Jahrhundert vor der Geburt von Jesus Christus zurückverfolgen, als in China das Buch der Lieder verfasst wurde. Auch in der Religion und in modernen Rap-Texten spielen Reime eine wichtige Rolle. Spannend, oder? Darum findest du in der Reimschule von Reimix natürlich auch eine kurze Geschichte der Reime.
Viele verschiedene Reimformen
Die grundsätzliche Reimform ergibt sich aus der Anzahl der Silben in einem Reim. Aber es gibt nicht nur männliche und weibliche Reime, sondern auch reine und unreine Reime, Anfangsreime und Endreime, Kreuzreime und Kehrreime, Mittelreime und Mittenreime… Besonders weit verbreitete Reimformen sind der Binnenreim, der Haufenreim sowie die Alliteration. Hier findest du eine Liste der Reimformen und Reimfolgen.
Metrik: Reime entstehen durch Rhythmus
Ein wichtiges Merkmal für einen Reim ist die Gliederung des Textes, die sich durch die Anzahl und die Betonung der Silben ergibt. Durch diesen Rhythmus werden die einzelnen Zeilen in einem Reim zu Versen. Die Metrik, die Lehre vom Versbau, unterscheidet Verse nach ihrer Silbenstruktur und deren Betonung. Hier findest du weitere Informationen zur Betonung und den Rhythmus von Kinderreimen.
Verse und Strophen
Der Begriff Vers kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Reihe. Da die Zeile eines Reims aus einer Reihe von Worten besteht, wird diese als Vers bezeichnet. Um die Struktur eines Verses zu bestimmen, kann man Versmaß und Reimschema untersuchen. In der Regel bestehen Gedichte und Reime aus mehreren Versen, die eine Strophe bilden. Hier habe ich einige Informationen über Verse und Strophen für dich zusammengefasst.
Und die Moral von der Geschicht?
Klassische Kinderreime und Fabeln für Kinder enden oft mit der Frage: „Und die Moral von der Geschicht?“ Dahinter steht der pädagogische Gedanke, dass man etwas aus den Reimen lernen kann. Auch bei Reimix beschäftige ich mich mit der moralischen Frage, welche Werte und welches Verhalten für das Zusammenleben der Menschen wichtig und richtig sind. In diesem Text habe ich zu erklären versucht, was Moral bedeutet.
Schwarzer Humor ist, wenn man trotzdem lacht
In meinen Kinderreimen wird gekämpft, gestritten und gestorben – und darüber gelacht. Wenn man sich über sehr ernste oder traurige Themen lustig macht, nenn man das auch Schwarzer Humor. Hier findest du eine ausführliche Erklärung für Schwarzer Humor mit einigen anschaulichen Beispielen. Viel Spaß beim Schaudern ![]()
Die Reimschule von Reimix ist natürlich nicht vollständig. Dafür ist die Reime-Theorie auch viel zu komplex. Wenn dir ein wichtiges Thema fehlt oder du Ergänzungen hast, schreib einfach einen Kommentar. Gerne erweitere ich die Reimschule um ein weiteres Kapitel…



Danke für die Infomation wie tief eigentlich meine Gedichte gehen
Eine kleine Poesie
Durch deine Gedanken können meine erst funktionieren
Ohne dein Gehör würde sich meine Stimme in mir verlieren
Blieben deine Augen geschlossen würde ich es probieren
Ich würde alles riskieren
Mich mit dir verbinden
Werden wir uns auf der Ebene des Herzens finden
Schreibe dir ein Gedicht
Dass dir die Schönheit des Lebens verspricht
Sage sie für dich auf in deiner Sicht
Fülle dein Herz mit Licht
Ungewohnheit liegt an Besonderheit
Alles ist richtig solange es uns so erscheint
Eine kleine Poesie
Unterlegt mit der richtigen Energie
Vergisst man nie
Sie wird zu einen Bestandteil des Lebens wie das Herz wie das Herz im inneren
Eine kleine Poesie die auf dem Leben basiert
Sorgt dafür dass in den Gedanken etwas passiert
Vielleicht zu faziniert
Die Aufgabe des Lebens gewinnt an Gewinnern
Erschaffung wurde zur Poesie übersetzt
Und das Leben ist dafür ein sicheres Netz
Quasi ein Grundgesetz
Wir erleben es jetzt
Indem wie sich jedes Wort den anderen anreiht
Dieser Moment hat uns eingenommen
Wir sind ihn nicht entkommen
Hast diese Poesie von mir in dir übernommen
In dieser Zeitspanne der Zeit
Hallo Albert,
die 1. Zeile deines Gedichts hat mich zum Nachdenken gebracht:
” Wir schreiben jede Zeile des Buchs unseres Lebens”. Vielleicht schreiben wir die einzelnen Zeilen gar nicht bewusst, aber jede Zeile wird erst durch uns gelesen und damit zur Geschichte unseres Lebens zusammengefügt. Also sind wir nicht nur die Autoren, sondern auch die Leser unserer eigenen Geschichte.
Du und ich
Wir schreiben in unseren Buch jede Zeile
Wir schiessen aus unseren Bogen die Pfeile
Manchmal sehen wir das Unglück und trozdem reissen unsere Seile
Wir befinden uns in Eile
Es gibt das Leben für jede Weile
Wir fangen an inmitten der Ewigkeit
Die Augen der anderen sind unsere Kamera
Wie lange soll ich noch darauf hoffen dass ich nicht am Anhaltspunkt vorbeifahr
Plötzlich ist mir das Leben so nah
Du bist da
Und die Erfüllung hat den Wunsch befreit
Du und Ich
Stehen im Angesicht des Lebens
Die Hauptrolle eines jedens
Wir sind die Wirklichkeit
Du und ich
Sind das Lebenslicht und Futter für das Jenseits
Andere Stationen warten bereits
Wir sind Ewigkeit
Um den Reichtum zu erfahren muss man das Gold erstmal vom Schmutz lösen
Unsere Hoffnung brennt weiter in der Gnade vor dem Bösen
Jeder deiner Atemzüge wird mich erlösen
Sie flüstern mir die Zuversicht zu
Für jeden Ort genug speicher
In jeder Situation werde ich an Erfahrung reicher
Nun fallen meine Herzschläge um einiges leichter
Ich geniesse diese ruh
Hi Kevin,
bist du Albert? Vielen Dank für deine Glückwünsche. Leider habe ich bisher immer noch kein eigenes Reime-Buch veröffentlicht. Warum nicht? Ein Buch zu produzieren kostet halt Geld. An der Veröffentlichung in der Lernhilfe für den Deutschunterricht verdiene ich leider nicht. Also wird es Zeit, was eigenes auf die Beine zu stellen! Genug Reime habe ich ja am Start….
Echt fies
Dumm gelaufen
…
Bald ist ja der Welttag des Buches: Vielleicht kriege ich es da endlich hin, ein eigenes Buch zu präsentieren.
Also es bezog sich eigentlich auf mich denn es ist ein sehr persönliches Gedicht und diese Schöpfung sind halt meine Gedichte. Reimix ich wünsche dir noch viel spass bei Deinen Gedichten ausserdem Glückwunsch zur Veröffenlichung des Gedichtbandes und viel Erfolg weiterhin mit den Verkauf.
Hallo Albert,
“Der Preis” ist ein schönes Gedicht, in dem viele Gedanken durcheinanderspringen. Mir gefällt die Idee “Schöpfung und Schöpfer lebten in zwei unterschiedlichen Welten” gut. Willst du erklären, was du damit meinst?
Der Preis
So Real war ich selten
Schöpfung und Schöpfer lebten in zwei unterschiedlichen Welten
Die Regeln der Menschlichkeit waren niemals die wichtigsten die in meinen Leben zählten
Spontane Geistesblitze machten mich auch nicht gerade zum Helden
Eigentlich ist man sich selber der grössre Feind
So nah war mir die Wirklichkeit nie
Legte das Granit aus in Form von Ironie
Zerstörte Harmonie
Eigentlich ist man doch selber verantwortlich wann die Sonne wieder scheint
Gelegt wird uns schon vor der Geburt der höchste und teuerste Preis
Noch heute zahlen wir den Betrag in Form der unzähligen Gedanken in unseren Geist
Gekauft durch Worte haben wir die Menschlichkeit da sie uns die richtige Richtung erweist
Die Ware könnte auch ihren Wert verlieren
Das Experiment sie neu zu erfinden musst du schon probieren
Ich zahle so lange bis er sich schliesst der Kreis
Zwischen ( Hör zu !)
Speicher diese Situation in meinen Gedächnis ein
Vielleicht werde ich sie für dich in der Zeit zu zweit befreien
Wir könnten so gross sein
Lege dein Vertrauen mit all den Sachen die dich belasten in meiner Seele rein
Bringe mein Herz zum schlagen
Der Ausdruck warum ich am Leben bin bist du
Höre dir immer wieder gerne zu
Dannach entkräftet uns nichts mehr und wir geniessen einfach die ruh
Vielleicht ein entscheidener Beweis dafür dass man etwas für die Menschlichkeit tut
Trieben wir nur gefühllos in Stille könnten wir uns gleich begraben
In mir sind die Gefühle doch genau wie bei dir
Zwischen mir und dir entspringt das Wort wir
Als Roboter sind wir nicht hier
Sei dir sicher dass ich jedes Gefühl respektier
Unsere Aufgabe ist es zu erleichtern statt zusätzlich zu den Gefühl zu belasten
Die Welt splittert auseinander
Wir stehen nah beieinander
Stehen wir auch zueinander
Wenn nicht mit mir teile deine Gedanken mit einem anderen
Jeden Tag in dieser scheinbaren Ewigkeit besteht die Möglichkeit sich bis zur Menschlichkeit vorranzutasten
Danke Sean,
Hin und wieder werde ich meine Gedichte gerne hier veröffentlichen. Ausserdem wünsche ich ebenso ein frohes neues kreatives Jahr.
Hi Albert,
ich freue mich, dass du Reimix wiederentdeckt hast und wünsche dir ein gute neues Jahr mit viel Inspiration für deine Freestyle-Reime.
Den letzten Vers aus deinem “Gruss an die Menschheit” finde ich ziemlich stark!
LG Reimix
Dieses Gedicht ist sozusagen eine Hommage an den Film ” Ist das Leben nicht schön” bzw. ” Shrek 4″ ( wenn man denn so möchte, falls nicht dann ist es einfach ein loses Gedicht)
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Würdest du gegen irgendwas eintauschen dein Leben?
Welches Ausmass hätten die Farben die du liebst ergeben, hätte es diese Liebe niemals für dich gegeben?
Vielleicht würdest du dadurch in Gefahr schweben.
Lasse dein Leben niemals am Tage deiner Geburt verlegen,
sondern bleibe der Gegenwart treu!
Wiso ist alles so gekommen, wie es jetzt ist?
Nur noch totale Finsternis.
Da gibt es etwas was du niemals vergisst.
Gerade jetzt nicht, da du es so sehnlichst vermisst.
Vielleicht passiert bald etwas, und alles alte erstrahlt plötzlich ungewohnt neu.
Der Wert verliert sich im grauen Alltag,
selbstverständlich erscheint jeder Herzschlag,
die Zeit trennt dich von dem was die Erfüllung einst erlag.
So viel unterschätzt,
jedoch stirbt die Hoffnung zuletzt.
Vorbei die unbeschwerte Kindheit,
grössere Herausforderungen hielten sich bereit,
weiterentwickelt hat sich deine Zeit,
aus der vergangenen hast du dich noch nicht befreit,
dir ging das alles zu schnell.
Scheinbar wurdest du nicht gefragt,
möchtest lieber wieder teilnehmen an der Jagd,
stattdessen wirst du von Tag zu Tag vom öden Alltagstrott geplagt,
auf dieser Linie haben deine Kräfte einfach versagt,
du trägst gar nicht so ein dickes Fell.
Blicke des Planeten
Ins Leben hinausgeworfen,
den prächtigen Farben unterworfen,
sie gehören uns jedoch nicht nur allein.
Sie dienen uns nur als Kulisse in denen wir weitere begegnen,
so viele Gedanken stellen sich uns entgegen,
gegen dieses mächtige Menschenmeer ist jeder allein, viel zu klein.
Umgeben von tausend Blicke des Planeten,
Blicke ohne Worte können uns gedanklich niedertreten,
wir sollten sprechen.
Blicke des Planeten bleiben stumm,
Antworten fehlen nach dem warum,
bevor wir in Scherben zerbechen.
Bis ins Innere geschossen,
vielleicht bleibt eine Aussprache für immer ausgeschlossen,
unser kurzer Moment zieht sich in die Länge.
Wir können nicht umher dass Augenpaare uns anstarren,
mit dieser Erkenntnis sollten wir fortfahren,
doch Wörter räumen sie frei von jegliche Zweifel unsere Gedankengänge.
Ich danke für Ihren tollen Kommentar
Hallo Albert,
ein schön-schreckliches Gedicht, das du da geschrieben hast. Das regt zum Nachdenken an. Am besten gefällt mir diese Zeile aus deinem Reim:
“Müssen wir aus dank diesen Planeten
zu betreten ihn so niedertreten”
LG Reimix
Das nächste Gedicht ist so zu sagen ein Gruss an die Menschheit ( wenn man so möchte):
Betreten und niedertreten
Feuer verbrennt die Luft
Wieder näher in der Gruft
Kugeln hat das Tier getroffen
Dass es durch kommt willst du erst gar nicht hoffen
Eine Bestie ist aus dem Menschen geworden
Er hat alles gebrauchbare abgeworfen
Kalt lächelnd schreitet er zur nächsten Tat
Dabei stets sein Werkzeug parat
Die Hölle darf sich glücklich schätzen
Ihn wird es nählich dahin versetzen
Müssen wir aus dank diesen Planeten zu betreten ihn so niedertreten
Die Hoffung so lange unterdrücken bis sie erstickt im Keim
Sinn darin seh ich kein
Wünschte ich könnte durchhalten bis zum Ende
Wann wäscht ihr endlich das Blut von euren Händen
Masskiert bist du in den Laden maschiert
Mensch was ist nur mit dir passiert
Du schiesst dir selber ins Gesicht
Doch du merkst es nicht
Das ganze Geld hat die Menschheit verändert
Sie ist irgendwo im nirgendwo gekentert
Nachrichten laufen über
Die Zeit ist schon längst vorüber
Ich habe Angst
Spüre meinen Herzschlag
Nach und nach nicht mehr so stark
Es sind Krankheiten die mich umgeben
Die in den Zellen der Anderen leben
Schönen Gruss noch und passt auf euch auf
Pingback: Reim-Hilfe für Schüler und Lehrer - pressemeldungen.at
Der Duden sagt, das beides geht,
doch besser ist, was man versteht,
was für die Ohren richtig klingt:
der männliche Artikel stimmt.
http://www.duden-suche.de/suche/trefferliste.php?suchbegriff%5BAND%5D=Blog&suche=homepage&treffer_pro_seite=10&modus=title&level=125
“Der Reime-Blog” klingt infernalisch,
denn ist er wohl grammatikalisch
nicht ganz im richt’gen Recht:
ein Blog hat sächliches Geschlecht.
Hi Melli, danke für die Infos. Bei Zukunftsängsten muss ich sofort an den Reim vom Schreckhaften Strauß denken. http://www.reimix.de/reime-fuer-kinder/kinderreim-ueber-den-schreckhaften-strauss/
Habe das Buch verliehen, aber bekomme es bald wieder!
Die Beschreibung des Buches kann ich dir aber schreiben:
Hauptanliegen des Lyrikers “Sich selbst zu finden und im Labyrinth des Lebens einen Kompass zu haben!” der sicher genug ist, jedes Seelenschiff nicht untergehen zu lassen, im ruhelosen Wind, einer ruhelosen Zeit, wo der Mensch noch nie so gelitten hat und gleichzeitig noch nie so sehr in Überfluss gelebt hat. Einer der beliebtesten Sätze des Autors: ” Wenn es mehr von meiner Sorte gibt, dann bricht das ganze System zusammen, denn wer glücklich ist, konsumiert nicht viel, und wer viel konsumiert, ist sehr unglücklich.” Es wird spannend, wie viele sich auf die Seite des Autors stellen und so eine neue Zeitepoche unterstützen.
Das hatte mich sehr angesprochen, weil viele Angst haben vor der Zukunft.
lg melli
HI Melli,
muss gestehen, dass ich von deinem Lieblings-Dichter noch nie gehört habe. Kannst du hier mal einen Reim zum Besten geben?
Habe den Dichter Rafael Sion auf der Leipziger Buchmesse gesehen, der für mich die besten Reime macht.