Kinderreim über den Wachhund

„Cool! Lustig!“ Kinder freuen sich über den Reim vom Wachhund

Der Schnüffler und andere Redwendungen
über Tiere mit einem guten Riecher

Der Schnüffler

Weißt du, was ein „Schnüffler“ ist? Als Schnüffler bezeichnet man einen Detektiv oder einen Polizei-Inspektor. Das sind Menschen, die ihre Nasen in alles reinstecken, um ein Verbrechen aufzuklären.  Dazu „verfolgen sie Spuren“, „nehmen die Fährte auf“, „wittern die Gefahr“ und „stellen den Verdächtigen“. Ich finde, diese Redewendungen passen sehr gut zu Hunden, die bekanntermaßen einen „guten Riecher“ haben und Menschen beschützen. So ist mein Kinderreim „Krach auf der Wache“ entstanden. Ich habe den Kinderreim in der Grundschule in Eitorf vorgelesen und per Video aufgenommen. Im Film siehst du die lustigen Comic-Illustrationen von Angel Miguelez. Film ab!

Was verbindet Hunde und Polizisten?

Auf Einbrecherjagd

Der Kinderreim beginnt mit dem Wortspiel „auf der Wache“ (Vers 2). Wache (oder Wachstation) ist eine Bezeichnung für eine Polizeistation. Genauso liegt auch ein Wachhund auf der Wache, das heißt, er passt auf. „Auf Streife gehen“ (Vers 5) ist ebenfalls eine doppeldeutige Redensart: Zum einen ist damit der Polizist gemeint, der in seinem Stadtteil auf Patrouille (Wachrundgang) geht. Sicher kennst du auch den Begriff „Streifenwagen“. Damit ist ein Polizeiauto gemeint. Auch Hunde „streifen“ (wandern) durch die Gegend. Dabei markieren Hunde mit Duftzeichen ihr „Revier“ (Vers 5). Genau wie ein Polizist hat auch der Hund ein genau festgelegtes Gebiet, für das er zuständig ist. Übrigens habe ich eine Tierfabel über das seltsame Verhalten von Hunden und Katzen geschrieben.

Weitere Redewendungen

Hast du im Film noch weitere Hinweise auf den Polizisten im Hund entdeckt? Sieh dir mal die dritte Strophe an. Dort heißt es:

Der Wachmann steckt selbst hinter Gittern,
doch braucht er die Gefahr nur wittern…

Hast du diese Redewendungen schon mal gehört? „Hinter Gittern stecken“ ist eine Beschreibung für das Gefängnis. Früher waren die Fenster in den Gefängniszellen mit Gittern gesichert, damit der Gefangene nicht ausbrechen kann. Und „Gefahr wittern“ bedeutet, dass der Wachmann sehr schnell eine bedrohliche Situation wahrnimmt. Dank seiner Spürnase erkennt er die Gefahr und vertreibt den Einbrecher mit seinem Alarm (Vers 18). Das Wort Alarm ist eine Anspielung auf die Polizeisirene des Einsatzwagens. In diesem Fall besteht der Alarm in dem lauten Bellen des Hundes.

Polizisten schützen Menschen

Des Menschen bester Freund

Bei der Beschreibung eines Polizisten darf der Beschützerinstinkt nicht fehlen. Der Wachhund in meinem Reim ist nicht nur brav und achtsam, sondern „schützt den Menschen aus Instinkt“. Ein Wachhund wird dafür gelobt und gehätschelt, dass er Einbrecher vertreibt. Gelegentlich erhält auch ein Polizist eine Belohnung bzw. eine Auszeichnung, wenn er einen gesuchten Verbrecher gefangen nimmt. So sorgen Polizisten und Hunde dafür, dass der Hausfrieden (siehe Vers 12) gewahrt bleibt und dass Gesetz und Ordnung eingehalten werden. Was passiert, wenn man sich nicht daran hält und stiehlt, beschreibt mein Kinderreim über die diebische Elster.

Fallen dir noch weitere Gemeinsamkeiten zwischen Polizisten und Hunden ein? Dann schreib einen Kommentar zum Film. Das würde mich freuen.

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