Pointe und Moral

Hallo Reim-Freunde,

jeder REIM!X endet mit einer Pointe in der vierten Strophe. Diese soll möglichst unterhaltsam und überraschend sein: Höhepunkt und Endpunkt der Handlung. Im Anschluss erfolgt eine kleine Moral, die durch eine Frage eingeleitet wird. Ganz im Sinne von: Und die Moral von der Geschicht?“

Ich bin mir dessen bewusst, dass der erhobene Zeigefinger heute als unmöglich angesehen wird. Deswegen ist die REIM!X-Moral in der Regel humoristisch. Ich würde ungern darauf verzichten – bin aber durchaus kritikfähig.

Also, was meint ihr:
Soll ich die Zusammenfassung in Strophe 5 weglassen?

6 Kommentare zu Pointe und Moral

  1. Flo sagt:

    ich hab da noch n gudden!

    da oben fliegt n geier,
    von unten sieht man seine…
    ach nee das is der kranich,
    der hat ja sowas gar nich!

    (bitte lachen sie jetzt)

  2. Tom Reimix sagt:

    Und die Moral von der Geschicht?
    Ohne Lehre geht es nicht.

    😉

  3. Sean Kollak sagt:

    Danke für den Zuspruch. Die Moral vom Stinktier, welches ein übler Kettenraucher ist, lautet übrigens:

    Was weiß jedes kluge Kind?
    Krank macht Rauchen und es stinkt!
    Raucht man jeden Tag Zigarre,
    endet man bald auf der Bahre.

  4. Markus Möller sagt:

    Ja, die Moral-Strophe bitte drin lassen.
    Das hat schon (wenn auch selten erst gemint) Heinz Erhardt bei seinen Ritter Fips Gedichten gemacht.
    Weiter so!

  5. Jen Z sagt:

    Ich finde die letzten Strophen – besonders weil sie lustig ausgedruckt werden – ein wichtiger Teil der Geschichten. Jedoch muss man auch vorsichtig sein, wie man den Pointe ausdruckt, dass der Finger nicht zu doll gewedelt wird, vielleicht wie beim Stinktier. Auf der anderen Seite, glaube ich dass Du mutig und frech sein musst, um die Aufmerksamkeit von Verlagen und Lesern zu fangen. Bitte lass die Lehren nicht weg!

  6. Anni sagt:

    Hallo Sean,
    ich finde es gut, dass du nicht davor zurückschreckst, eine Meinung und Moral in deinen Reimen zum Ausdruck zu bringen. Für die sprachliche Erziehung von Kindern ist das sehr wichtig.
    Wir gebrauchen Sprache, um die Welt (und uns) zu erschaffen. Darum hat wie Neil Postman in „Keine Götter mehr“ bemerkt, Sprache fast immer eine moralische Dimension.

    Mach weiter so!

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