Kinderreim über den Lockdown

Schnecklich

Ich fühle mich wie eine Schnecke,
weil ich mich aus Angst verstecke.
Vor dem Virus in der Luft
flüchte ich in meine Gruft.

Aus Angst mich anzustecken, fliehe
ich in mein Zuhaus und ziehe
meine Fühler furchtsam ein.
Am sichersten ist es – allein!

Hier drin, da kann ich alles machen!
Außer leben, außer lachen.
Das Leben findet draußen statt.
Den Lockdown, den hab ich längst satt!                       

Ich krieche langsam wieder raus
aus dem Versteck, aus meinem Haus
und freu mich, dass auch andre Schnecken
die ganze Welt erneut entdecken.           

Schnecklich ist es, allein zu sein
immer nur im Eigenheim;
besser, als sich einzugraben,
ist, am Leben teilzuhaben.         

Schnecklich, ein Kinderreim über den Lockdown von © Sean Kollak, 02.03.2021

Wie fühlst du dich im Lockdown? Kommst du klar mit dem Home Schooling? Oder vermisst du deine Freunde und die Möglichkeit, deine Hobbys auszuüben? Willst du einfach nur mal raus aus deinen vier Wänden, deinem „Schneckenhaus“? 😆 Über deine Kommentare freue ich mich. 😎 

 

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