Kinderreim über den Wachhund

„Cool! Lustig!“ Kinder freuen sich über den Reim vom Wachhund Der Schnüffler und andere Redwendungen über Tiere mit einem guten Riecher Weißt du, was ein… Weiterlesen »Kinderreim über den Wachhund

„Cool! Lustig!“ Kinder freuen sich über den Reim vom Wachhund Der Schnüffler und andere Redwendungen über Tiere mit einem guten Riecher Weißt du, was ein… Weiterlesen »Kinderreim über den Wachhund

Menschen neigen ja zum Fernweh, schauen in die Sterne und grübeln, ob es da draußen intelligentes Leben gibt. Dabei übersehen wir oft die wunderbare Welt zu unseren Füßen. Nicht nur weite Teile des Ozeans sind bis heute noch nicht erforscht; auch im Erdboden leben abertausende einzigartige Lebensformen, die wir im wahrsten Sinne des Worts mit Füßen treten.
Comiczeichner Angel Miguelez zeigt in einer wunderschönen Illustration, dass wir alle hier auf dem Planeten Erde in einer Art Wohngemeinschaft zusammenleben: der Mensch, die Tiere und Mutter Natur.
Weiterlesen »Wohngemeinschaft Erde – Illustration von Angel Miguelez
Immer wieder liest man, es gäbe keinen Reim auf Mensch. Das ist doch Quatsch mit Soße! In diesem lustigen Reim zeige ich einige Beispiele für Wörter, die sich (mehr oder weniger) auf Mensch reimen. Viel Spaß beim Lesen!

Es lebte einst ein alter Mönch
allein auf einer kleinen Ranch
und sucht‘ nach einem Reim auf Mensch.
Zum Sinnieren trank er Fench-
el-Tee aus einem kleinen Kännch-
en sitzend unter einem Lampensch-
irm. Plötzlich nähert sich ein Mensch.
Der alte Mönch dachte: „Den kenn’ ch!
Wie hieß er noch? Ach, ja, der Jentzsch!“
Der Jentzsch trug einen langen Trench-
Coat aus Paris und sprach nur French.
Müde sank er auf die Bench.
Der Mönch goss ihm mit ruhigem Händch-
en von dem Fencheltee eine Quäntch-
en ein und sprach: „Gut‘ Nacht. Jetzt penn‘ ch.“
„Reim auf Mensch“ von Sean Kollak, 17.02.2012. Quelle www.reimix.de

Zugegeben: Auf den ersten Blick gibt es nur wenige brauchbare Endreime auf Mensch. Die betonte Silbe des Reimworts endet auf -ensch und das lässt kaum ein sinnvolles Reimpaar zu. Allerdings gibt es in Deutschland einige Ortsnamen wie Arentsch, Berensch und Drench, die sich auf Mensch reimen.
Weiterhin kannst du es als Dichter wie Wilhelm Busch halten und dir einfach einen Nachnamen raussuchen oder ausdenken, der sich auf Mensch reimt. Ohne Lehrer Lämpel – kein Exempel. Ohne Meister Böck – kein „Meck, meck, meck.“ Ohne Monsieur Jentzsch – kein Reim auf Mensch. Statt Jentzsch hätte mein Mönch natürlich genauso gut Rentzsch heißen können.

Seit 4 Jahre lese ich Fabeln an Grundschulen vor – Zeit für ein Fazit. Viele Grundschullehrer und Pädagogen sind Fabeln gegenüber eher skeptisch eingestellt und stellen sich folgende Fragen: Ist der Einsatz von Fabeln in der Grundschule sinnvoll und zeitgemäß? Was können Schüler im Alter von 8 bis 12 Jahren aus Fabeln lernen und sind Grundschüler überhaupt (geistig, emotional und sprachlich) dazu bereit, sich mit anspruchsvollen moralischen Inhalten auseinanderzusetzen? Aus meiner Erfahrung kann ich nur antworten: Ja. Ja. Viel – und ja. Im Folgenden möchte ich erklären, warum Fabeln für Kinder auch heute noch im Schulunterricht sinnvoll eingesetzt werden können.
Fabeln sind sehr strukturiert aufgebaut: Eingangs werden die Hauptfiguren vorgestellt und die Ausgangssituation dargelegt. In der Actio wird die Handlung eingeleitet. In der Reactio folgt entsprechend die Reaktion, bevor die Fabel im Eventus ihren Höhepunkt erreicht. Die Lehre steht bei der Fabel entweder im Vorwort (Promythion) oder wie bei Reimix im Nachwort (Epimythion). Dieser rigide Aufbau ermöglicht es Grundschülern, sich schnell in der Erzählung zurechtzufinden. Grundschüler sind auf einfache Sätze angewiesen, aus denen Subjekt, Objekt und Prädikat klar hervorgehen. In der Fabel wird durch die Vorstellung der Handelnden und der Thematik ein klarer Rahmen vorgegeben, welcher den Schülern das Textverständnis enorm erleichtert. Weiterlesen »Fabeln für Grundschulen
Sag mal, freust du dich eigentlich auf Weihnachten? Als Kind habe ich mich auch sehr auf Weihnachten gefreut. Auf den leckeren Duft von Weihnachtsplätzchen und Tannennadeln. An Heilig Abend war ich voller Vorfreude und konnte es kaum erwarten, meine Geschenke auszupacken. Heute bedeutet Weihnachten für mich vor allem eins – Stress.
Wochenlang muss alles vorbereitet werden: Geschenke MÜSSEN eingekauft werden, Weihnachtskarten MÜSSEN geschrieben werden, Plätzchen MÜSSEN gebacken werden. Der Weihnachtsbaum MUSS geschmückt werden…. Darum habe ich einen Kinderreim über den Weihnachtsstress gedichtet. Jetzt hat die Zeichnerin Agnes Zug dazu eine wundervolle Illustration gemalt.

Illustration Weihnachtsstress, Copyright Agnes Zug, 22.12.2011