Der Reime-Blog Bei Reimix findest du lustige Reime, Kinderreime und Fabeln, die mit Comics illustriert werden. Alle Reime kannst du kommentieren und kostenlos runterladen. Außerdem kannst du deine Illustrationen im Reime-Blog veröffentlichen. Viel Spaß!
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Die besten Texte werden veröffentlicht
Der deutsch-amerikanische Schriftsteller P. J. Blumenthal hat die Schirmherrschaft für den Kandil Schreibwettbewerb übernommen. Der Schreibwettbewerb ist in zwei Gruppen geteilt: Kinder bis 13 Jahre und Jugendliche bis 20 Jahre. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.
Bei dem Kandil Schreibwettbewerb können Nachwuchsautoren Geld und T-Shirts gewinnen. Aber das Beste ist: Die 10 besten Texte aus beiden Gruppen werden in einem Buch veröffentlicht, das im Sommer 2010 erscheint! Der Umfang deines Textes sollte nicht mehr als 10 DIN A 4 Seiten betragen. Alle weiteren Informationen findest du in der Ausschreibung.
Reimix wünscht viel Erfolg beim Schreibwettbewerb.
 Frohe Weihnachten wünscht Reimix
Hallo liebe Reime-Freunde,
hier in Eitorf liegt schon der erste Schnee. Leider noch nicht genug, um mit meinen Jungs einen Schneemann zu bauen. Ich hoffe also auf Nachschub.
Euch allen wünsche ich ein frohes Fest, eine weiße Weihnacht und einen Berg von Geschenken. Vielleicht werde ich noch den ein oder anderen Weihnachtsreim veröffentlichen. Danke an Illustrator Angel Miguelez für den schönen Weihnachtsgruß.
Hurra! Reimix wird zum multimedialen Reime-Forum
Seit einigen Tagen ist klar: Der Reime-Blog erhält eine staatliche Förderung und wird durch multimediale Angebote ergänzt. Reime-Lesungen an Schulen, ein schickes Online-Spiel und Reime-Podcasts sind geplant, um Reimix noch attraktiver für Kinder ab 8 Jahren zu machen. Wie kommt’s? Im Rahmen der Initiative „Ein Netz für Kinder“ unterstützt Bernd Neumann, der Minister für Kultur, gemeinsam mit dem Ministerium für Familie zum siebten Mal Internetangebote für Kinder. Und Reimix gehört zu diesem auserlesen Kreis!
 Ein Netz für Kinder will Reimix fördern
In einer Pressemitteilung erklärt der Kulturstaatsminister Bernd Neumann: „Die Schaffung qualitativ hochwertiger Internetangebote ist gerade in unserem digitalen Zeitalter eine unverzichtbare Voraussetzung zur Förderung von Medienkompetenz. Deshalb wird die erfolgreiche Initiative „Ein Netz für Kinder“ in der neuen Legislaturperiode weiter fortgeführt und als ein Schwerpunkt unserer Medienpolitik ausgebaut.“
Der Kulturstaatsminister hat übrigens eine eigene Website. Und hier kannst du die offizielle Pressemitteilung als PDF runterladen.
Weitere Internetangebote, die 2010 gefördert werden
Einige dieser Projekte entstehen neu. Deswegen kann ich jetzt noch keine Website nennen. Sobald ich mehr weiß, werde ich alle Projekte, die von „Ein Netz für Kinder“ gefördert werden, zu den Link-Tipps hinzufügen.
Was ändert sich bei Reimix?
Kinder und Jugendliche spielen nicht nur gerne mit Worten, sondern auch mit Computerspielen. Darum soll Anfang nächsten Jahres ein Online-Spiel für Reimix gestaltet werden. Dabei muss man Buchstaben, die an Ballons durch die Luft fliegen, mit einer Steinschleuder abschießen, um das fehlende Wort in einem Reim zu vervollständigen. Sobald mir die ersten Entwürfe vorliegen, stelle ich sie gerne hier vor.
Für Kinder, die schlecht lesen oder sehen können, werden die besten Reime als Video- und Audio-Podcast bereitgestellt. Schließlich wird alle zwei Monate eine Lesung für Schulkinder stattfinden. Dabei informiere ich auch gerne über meine eigenen Erfahrungen mit den neuen Medien. Denn so toll wie SchülerVZ, Facebook und Youtube auch sind: Wer sich auf diesen Social Networks nicht an ein paar wichtige Spielregeln hält, lässt vor der ganzen Welt die Hosen runter und macht sich schnell zum Gespött.
Teile dein Wissen mit der Welt
Vor kurzem habe ich über den Start der Beta-Phase der Erklärmaschine Twick.it berichtet. Heute will ich zeigen, was der Nutzen der Erklärmaschine ist. Naheliegendes Beispiel: Unter der Kategorie Reime-Theorie habe einige Fachbegriffe wie Alliteration, Binnenreim, Haufenreim, Stabreim und verschiedene Reimformen in längeren Beiträgen ausführlich erklärt. Aber vielleicht hast du nach einer ganz kurzen Erklärung in zwei Sätzen gesucht? Dann ist Twick.it die richtige Website für dich.
Wenn du zum Beispiel einen Begriff wie „Alliteration“ googelst, findest du 1.050.000 Treffer. Welchen davon sollst du anklicken? Den erstbesten? Der wurde höchstwahrscheinlich auf diesen bestimmten Begriff optimiert, um dir etwas zu verkaufen. Oder du landest bei einem ellenlangen Wikipedia-Artikel, für den du eine gefühlte Ewigkeit brauchst, um ihn komplett zu lesen. Ob man den Inhalt von Wikipedia verstehen kann, ist noch eine ganz andere Frage. Wenn du aber bei Twick.it nach „Alliteration“ suchst, findest du diese Antwort:

Mitmachen und bewerten
Hat dir diese Erklärung, dieser Twick, geholfen? Weißt du jetzt ungefähr, was Alliteration bedeutet? Wenn ja, kannst du auf den grünen Daumen klicken, um der Erklärung eine positive Bewertung zu geben. Gefällt dir die Erklärung nicht, klickst du auf den roten Daumen. Sofort erhält der Twick einen Minuspunkt. Ganz oben in der Liste wird immer die beste Erklärung angezeigt. Ziel von Twick.it ist es, zu jedem Thema eine möglichst gute, verständliche Erklärung zu liefern. Das kann natürlich nur funktionieren, wenn sehr viele Menschen mitmachen.
Eigene Erklärungen erstellen
Was ist dein Hobby? Fußball vielleicht? Oder interessierst du dich für die Beatles, DC Comics oder Super Mario? Auf Twick.it findest du für eine Vielzahl an Themen kurze Erklärungen und du kannst eigene Themen erklären. Aber dein Twick darf nicht länger als eine SMS sein. Du hast nur 140 Zeichen Platz.
Aber warum solltest du dir die Mühe machen, ein Thema zu erklären? Gegenfrage: Ist Wissen nicht dazu da, geteilt zu werden? Stell dir vor, du weißt etwas, wofür es im ganzen WWW (Wofür steht diese Abkürzung eigentlich?) noch keine kurze, allgemeinverständliche Antwort gibt – und genau nach deiner Erklärung sucht gerade ein Mensch. Bei Twick.it findet er sie – von jedem Ort der Welt.
Wissen erzeugt Aufmerksamkeit
Außerdem kannst du einen Link zu einer beliebigen Website setzen, die weitere Informationen enthält. Wenn du einen eigenen Blog hast, in dem du zum Beispiel Illustrationen veröffentlichst und verschiedene Zeichen-Stile oder berühmte Zeichner erklärst, kannst du Suchmaschinennutzer weltweit auf deine Arbeiten aufmerksam machen. Zusätzlich kannst du deine Erklärung auf Twitter, Facebook und anderen Anbietern verlinken. So erkennen immer mehr Menschen, dass du auf einem bestimmten Wissensgebiet etwas zu sagen hast.
Nutze Twick.it für deinen Blog
Stell dir vor, bei Twick.it wären bereits 1.000.000 Themen erklärt und du hast einen Blog über Schmetterlinge oder Robbie Williams zum Beispiel. Mit Twick.it könntest du alle Schmetterlingsarten oder alle Hits von Robbie Williams in deinem Blog anzeigen lassen. Sobald eine neue Schmetterlingsart erklärt und dieser Twick positiv bewertet wurde, erscheint er automatisch auf deiner Website. Sicher würden sich deine Leser darüber freuen. In Zukunft musst du also gar nicht mehr auf die Twick.it-Website gehen, um die Erklärungen zu nutzen. Das Wissen der Vielen kommt zu dir!
Natürlich könntest du auch die Twick.it-Suche in deinem Blog einbinden und über Twick.it-Kontakte zu anderen Menschen knüpfen, die an den gleichen Themen interessiert sind. Und das alles kostet dich keinen Cent!
Jede gute Erklärung macht Twick.it besser
Sobald ein Thema erklärt wurde, zeigt Twick.it automatisch die wichtigsten Schlagworte und verwandte Themen an. Wenn du nach Wilhem Busch suchst, wird bei Twick.it also auch „Max und Moritz“ angezeigt. Wenn du Poldi in das Suchfeld eingibst, taucht in der Tag-Cloud mit großer Wahrscheinlichkeit auch „1. FC Köln“ auf. Mit jeder neuen Erklärung, die du in Twick.it schreibst, veränderst du die Wissensdatenbank. Die Beziehungen der Schlagworte untereinander werden ständig neu berechnet. Stell es dir wie ein gigantisches Wissenspuzzle vor, zu dem jeder ein winzig kleines Puzzleteil hinzufügt. Ohne dein Puzzleteil wäre es einfach nicht komplett!
Achtung! Jetzt kommt der Sheriff
Damit die Erklärmaschine für alle einen Nutzen hat, muss sie mit guten, sinnvollen, Ernst gemeinten Erklärungen gefüllt werden. Quatsch und Halbwahrheiten kann in einer Enzyklopädie niemand gebrauchen – dafür gibt es ja Youtube und andere Seiten. Wenn du dir bei einem Thema nicht sicher bist, lass lieber die Finger davon – oder überprüfe vorher, ob deine Erklärung auch stimmt. Denn für schlecht geschriebene oder fehlerhafte Erklärungen erhältst du viele negative Bewertungen. Und jedes Thema und jeder Twick, die innerhalb von einem Jahr keine positive Bewertung erhalten haben, fliegen automatisch wieder raus. Dann wäre deine Mühe umsonst gewesen.
Eine Erklärmaschine für alle
Twick.it ist eine Erklärmaschine, bei der JEDER mitmachen und eigene Erklärungen erstellen kann. Die Erklärmaschine ist kinderleicht zu bedienen, stellt den Verfasser in den Mittelpunkt und lässt die Nutzer über Relevanz entscheiden. Jeder Beitrag darf maximal 140 Zeichen lang sein und kann mit einem Link zu einer Website ergänzt werden. Sobald ein Thema erklärt wurde, zeigt die Enzyklopädie automatisch die wichtigsten Schlagworte und verwandte Themen an.
Erfunden und programmiert wurde Twick.it von Markus Möller und Sean Kollak. Sie erklären das Konzept: „Twick.it ist eine Web 2.0-Enzyklopädie von allen für alle. Zu jedem Thema wollen wir eine möglichst kurze und verständliche Erklärung liefern. Angemeldete Nutzer können diese Erklärungen bewerten, eigene erstellen, neue Themen anlegen und Missbrauch melden. Das Ganze ist so leicht und schnell, wie eine SMS zu schreiben.“ Durch die Vielzahl der Kurzerklärungen soll innerhalb kurzer Zeit eine umfassende Volks-Enzyklopädie entstehen, die den aktuellen Zeitgeist widerspiegelt.
Wichtiger Unterschied zu Wikipedia: Der Inhalt der Erklärung kann nicht von anderen Nutzern editiert werden. Wenn die Erklärung nach einem Jahr keine positive Bewertung enthalten hat, wird sie automatisch aus der Datenbank gelöscht. So sollen unnötige Streitereien über Relevanz und Qualität vermieden werden.

Komm auf den Punkt.
Um die Erklärung zu ergänzen, kann eine URL angegeben werden, die weitere relevante Informationen enthält. Auch für die Ausformulierung von Abkürzungen ist ein weiteres Eingabefeld vorhanden. Doch wie komplex das Thema auch ist, die Erklärung selber darf nicht länger als 140 Zeichen sein. Das führt zu einer Fokussierung auf das Wesentliche. Entsprechend lautet der Slogan von Twick.it „Komm auf den Punkt.“
Aber wie soll man zum Beispiel Michael Jackson in wenigen Worten zusammenfassen? Ein Nutzer konzentriert sich auf die Lebensdaten, der zweite listet seine wichtigsten Hits auf, während ein weiterer die Anzahl der verkauften Alben oder den letzten Skandal in den Vordergrund stellt. Dazu die Twick.it-Gründer: „Der Reiz liegt in der Vielfalt der möglichen Formulierungen, um ein Thema zu erklären. Allein die Nutzer entscheiden, welche die beste ist.“ Je besser das Verhältnis von positiven zu negativen Bewertungen ist, desto höher wird der Twick bei Suchanfragen von anderen Nutzern gelistet. Durch die kontinuierliche Bewertung der vorhandenen und den Einfluss neuer Erklärungen ist die Wissensdarstellung auf Twick.it sehr dynamisch.

Surfen mit Schlagworten
Aus allen zu einem Thema vorliegenden Erklärungen wird automatisch eine Tag-Cloud ermittelt. Darüber hinaus bildet die Enzyklopädie automatisch verwandte Themen ab. Bei „Michael Jackson“ erscheinen zum Beispiel das Schlagwort „Sänger“ und als verwandtes Thema „Jackson Five“. So können Suchende intuitiv durch Themenfelder, die semantisch oder inhaltlich verwandt sind, surfen. Alternativ können die Schlagworte zu einem Thema auch in einem „Wissensbaum“ dargestellt werden.
Für passive und aktive Nutzer
Unter www.twick.it kann jeder Besucher die Such- und Semantikfunktionen der Website nutzen. Um selber aktiv in der Mitmach-Enzyklopädie zu werden, ist jedoch eine Anmeldung notwendig. Angemeldete Twick.it-Nutzer erhalten automatisch ein Profil, in dem Informationen wie die Anzahl der veröffentlichten Twicks, eine Homepage und eine Kurzbeschreibung angezeigt werden können. Besitzt der Nutzer einen Gravatar, wird dieser automatisch neben allen veröffentlichten Twicks angezeigt. Markus Möller und Sean Kollak sehen darin ein Alleinstellungsmerkmal: „Twick.it lebt von dem Wissen und dem Engagement der Nutzer. Darum stehen bei uns die Nutzer auch visuell im Mittelpunkt.“
Informativ, unterhaltsam, übersichtlich: Aufgrund dieser Eigenschaften ist die Erklärmaschine Twick.it nicht nur für Web 2.0-Nutzer interessant, sondern für alle wissenshungrige Menschen, die nach einer kurzen, knackigen Antwort suchen und nicht erst die endlosen Google-Treffer durchsuchen wollen. Detaillierte Informationen über das Konzept und die Vision von Twick.it bietet der Blog der Gründer. Für neue Nutzer gibt es dort auch eine ausführliche FAQ-Seite.
Wie Bauernregeln entstehen und vergehen
Lustige Bauernregeln kennt jeder: „Regnet es am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.“ Oder: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist.“ Manche Bauernregeln sind zur Wettervorhersage wirklich gut geeignet, andere sind einfach nur lustig. Aber wie sind diese Bauernregeln eigentlich entstanden? Und sind sie heute noch gültig?

Text © Sean Kollak, Illustration © Angel Miguelez, 2009
Bauernregeln: Formeln für die Feldarbeit
Fast jeden Tag arbeitet ein Bauer auf dem Feld („er bestellt das Feld“). Das ganze Jahr lang ist er damit beschäftigt, Mutter Natur zu beobachten. Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat? Wann muss das Feld gedüngt werden? Gibt es bald Regen? Wann kann geerntet werden? Nur wenn der Bauer das Wetter richtig vorhersagt, kann die Saat auf seinen Feldern optimal gedeihen. Die Bauernregeln sind also aus der täglichen Beobachtung von Naturphänomenen („dem Lauf der Welt“) entstanden. Es sind einfache Formeln (oft in Reimen), die sich der Bauer und die Feldarbeiter gut merken können. Bei Wikipedia gibt es eine lange Liste mit Bauernregeln. Viele weitere Informationen über Bauernregeln findest du auch auf dieser Website.
Reim über die Bauernregeln
Der Bauer, der das Feld bestellt,
beobachtet den Lauf der Welt
und zieht daraus den weisen Schluss,
dass es so sein und kommen muss.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt
Das Lustige an dem Reim über die Bauernregeln ist natürlich die Naivität des Bauern. Er glaubt an die Beständigkeit der Natur und sagt sich: „So wie es letztes Jahr war, wird es auch dieses Jahr wieder sein.“ Damit hat er leider nicht immer recht, denn durch Einflüsse wie den Klimawandel verändern sich auch die Abläufe in der Natur.
Was ist deine Meinung? Sind die alten Bauernregeln heute noch gültig? Steckt darin eine tiefere Weisheit? Oder sind die Sprüche einfach nur zum Lachen?
Geht ein Wort bald über Bord -
die Arche rettet es sofort.
Eine virtuelle Wortarche, die vom Aussterben bedrohte Wörter rettet, findest du bei Twitter. Zum Beispiel sagen heute fast alle “Joggen” statt “Dauerlauf”. Wenn ein Wort aber von niemandem mehr benutzt oder verstanden wird, dann stirbt es. Fallen dir auch noch Wörter ein, die nur noch sehr selten benutzt werden? Dann schreib einen Kommentar.
Gravatar – dein Gesicht im Internet
Bei den Fotos handelt es sich um so genannte Gravatare, das ist ein englisches Wort (Globally Recognized Avatars) und bedeutet, dass deine Abbildung, dein Avatar, allgemein anerkannt ist. Um dein Foto anerkennen zu lassen, musst du auf die Website www.gravatar.com gehen. Die ist zwar auf Englisch geschrieben, aber die Bedienung ist ganz einfach. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen deines Gravatars.
Geh auf Gravatar.com und klick auf „Create a new account“, um dich anzumelden. Wie üblich musst du jetzt einen Nutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Dann wird eine Bestätigungsmail mit einem Link an deine E-Mail-Adresse gesendet. Melde dich in deinem E-Mail-Account an (z.B. bei GMX oder GoogleMail) und klick auf den langen Link in der E-Mail von Gravatar.com. Keine Angst: Deine Daten werden nicht gespeichert. Durch die Bestätigung wird nur überprüft, dass du kein Spammer oder ein Virus bist.
Tipps zum Anlegen eines Gravatars
Jetzt kannst du dich bei Gravatar.com einloggen und ein beliebiges Foto von deinem Rechner („My computer’s hard drive“) hochladen. Am besten ist ein Portraitfoto als Gravatar geeignet. Denk dran, dass Gravatare in den meisten Websites nicht größer als eine Briefmarke dargestellt werden: Für Gruppenbilder sind sie also nicht geeignet. Wenn du ein geeignetes Bild gefunden hast, klickst du auf „Next“ zum Hochladen. Dann muss du noch einen Bildausschnitt bestimmen. Auch das ist kinderleicht: Du musst nur die Hilfslinien an die richtige Stelle ziehen. Achte darauf, dass dein Gesicht gut im Bildausschnitt zu erkennen ist. Anschließend klickst du auf „Crop and Finish“, um das Bild zu beschneiden. Glückwunsch! Jetzt hast du deinen ersten Gravatar erstellt.
Ein Gravatar pro E-Mail
Wenn du mehrere E-Mail-Adressen nutzt, kannst du diese ebenfalls zu deinem Gravatar-Account hinzugen („Add an e-mail adress“). Dann kannst du auswählen, welche deiner E-Mail-Adressen die wichtigste ist („Primary E-Mail“). Anschließend kannst du weitere Fotos („Add new image“) zu deinem Gravatar-Account hinzufügen. Je nachdem, welche E-Mail du zum Kommentieren bei Reimix benutzt, wird der entsprechende Gravatar automatisch angezeigt. Kleiner Tipp: Wechsele deinen Gravatar nicht zu häufig, damit sich die Leser von deinen Kommentaren an dein Gesicht gewöhnen können. Auf Seiten mit vielen Kommentaren finden sie so schnell deine Beiträge wieder.
Wofür brauche ich einen Gravatar?
Du brauchst keinen Gravatar, um bei Reimix mitzumachen. Die Nutzung eines Gravatars ist vollkommen freiwillig. Aber immer mehr Menschen nutzen dieses kleine Foto von sich, um sich anderen Menschen im Internet vorzustellen. Denn dein Gravatar wird von immer mehr Blogs und anderen Webseiten mit Kommentarfunktion erkannt. Der Vorteil ist, dass du mit deinem Foto bei anderen Internetnutzern Vertrauen weckst. Du signalisierst den Lesern, dass du nichts zu verheimlichen hast und zu deiner Meinung stehst. Mit einem Gravatar kann jeder Internetnutzer deinem Kommentar ein Gesicht zuordnen.
Auch für dich als Kritiker und Kommentator ist der Gravatar eine schöne Erfindung: Wenn du dir schon die Mühe gemacht hast, einen Kommentar zu tippen, dann sollte daneben doch auch ein schönes, lustiges Bild von dir zu sehen sein.
Wichtige Hinweise für Kinder
Wenn du einen Gravatar erstellst, denk immer dran, dass es nicht erlaubt ist, Bilder von anderen Personen ohne deren Einverständnis hochzuladen. Nimm lieber ein Foto von dir selber. Du musst auch beachten, dass kein Fotograf Rechte an dem Bild hat, das du als Gravatar verwenden willst.
Und noch eins: Nicht jeder Mensch ist ehrlich. Manche Menschen könnten versuchen, mit einem gefälschten Gravatar dein Vertrauen zu erschleichen. Sei darum vorsichtig, mit wem du im Internet Kontakte knüpfst. Wenn du jünger als 12 Jahre bist, solltest du deine Eltern informieren, dass du einen Gravatar haben möchtest.
Wenn du noch Fragen zum Anlegen deines Gravatars hast, dann schreib einen Kommentar. Ich helfe dir gerne weiter, denn auch für mich ist es schön, mir ein Bild von dir machen zu können.
Reime raten und Reimemeister werden
Reimemeister: Online-Spiel für Reimix geplant
Damit Kinder noch mehr Spaß mit Reimix haben, soll mit Unterstützung des Vereins Ein Netz für Kinder ein Online-Spiel entwickelt werden. Ich habe auch schon eine Idee: Reimemeister! Ziel des Spiels ist es, das fehlende Wort in einem Reim zu erraten und Buchstaben-Ballons abzuschießen, um zum nächsten Level zu gelangen. Was denkst du: Ist die Idee kindisch, Gewalt verherrlichend, langweilig oder witzig?
So wirst du Reimemeister
Nachdem du einen beliebigen Spielernamen eingeben hast, erscheint ein illustrierter Reim, in dem ein Wort fehlt. Zum Beispiel:
Ein kleiner Säufer ist die _ _ _ _ _ ,
mit großem Durst und noch mehr Tücke.
Die Anzahl der fehlenden Buchstaben wird durch die Striche gekennzeichnet. Dann steigen bunte Ballons auf, an denen Buchstaben hängen. Du musst die gewünschten Ballons mit einer Flitsche abschießen. Triffst du einen der gesuchten Buchstaben, fällt dieser automatisch an die richtige Stelle des Losungswortes. Die Reihenfolge, in der du die Buchstaben abfeuerst, spielt dabei keine Rolle. Bringst du jedoch einen falschen Ballon zum Platzen, verlierst du ein Leben, das durch einen Stein symbolisiert wird. Also ziel genau: Denn pro Spiel hast du nur fünf Leben bzw. Steine zum Verschießen.
Raten oder recherchieren
Insgesamt hat Reimemeister 10 Levels (Spielstufen). Je höher das Level, desto schwieriger ist das Lösungswort. Wenn du nicht weißt, welches Wort gesucht ist, kannst du einfach raten und riskieren, ein Leben zu verlieren, oder dich im Reime-Blog umsehen. Sicher findest du die Lösung schnell mit der Suchfunktion oder in einem der Kinderreime. Zeit spielt bei Reimemeister keine Rolle. Dafür ist deine Geschicklichkeit gefragt: Denn je höher das Spiellevel ist, umso schneller bewegen sich die Ballons.
Steuern, feuern, feiern
Die Bedienung des Flash-programmierten Online-Spiels ist denkbar einfach: Die Richtung der Flitsche steuerst du mit der Maus. Feuern kannst du mit der linken Maustaste. Je länger du die Maustaste gedrückt hältst, umso schneller fliegt dein Geschoss. Kleine Belohnung zum Schluss: Wenn du alle Level bestanden hast, erhältst du eine Reimemeister-Urkunde mit deinem Namen. Wenn du willst, kannst du auch ein Foto hochladen. Deine persönliche Urkunde kannst du ausdrucken oder per E-Mail an Freunde versenden.
Deine Meinung über Reimemeister ist wichtig: Noch kann die Idee für das Online-Spiel von Reimix geändert werden! Schreib darum schnell einen Kommentar.
Hallo liebe Reimgemeinde,
am Freitag, den 12. Juni 2009, habe ich in Erfurt ein Beratungsgespräch mit Jana Hochberg, der neuen Geschäftsführerin der Bundesinitiative „Ein Netz für Kinder“, geführt. Jetzt habe ich bis Mitte August Zeit, um einen offiziellen Antrag für Fördergelder zu stellen. Es folgt eine kleine Zusammenfassung des Gesprächs. Wenn du zu einem der Punkte eine Idee hast, dann schreib einen Kommentar.
Sind Sie ein Poet?
Mit der Eröffnungsfrage „Sind Sie ein Poet?“ hat mich Jana Hochberg ganz schön durcheinander gebracht, denn ich käme nie auf den Gedanken mich als Poeten oder Dichter zu bezeichnen. Eher schon als Wortkünstler oder Reimemacher, da steckt mehr Handwerk drin. Poet, das klingt für meine Ohren zu anspruchsvoll und zu eitel. Nach einigem Gestotter habe ich mich aber wieder gefangen, um zu beschreiben, was Reimix ist und wie es für Kinder verbessert werden kann.
Was ist Reimix?
Reimix ist ein Blog, in dem Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren neue, deutsche Reime lesen, kostenlos runterladen und kommentieren können. Rund 20 Künstler haben bisher kostenlos Illustrationen zur Verfügung gestellt. Um aktuelle Ereignisse zu kommentieren, veröffentliche ich auch über Twitter fast jeden Tag einen Zweizeiler. Neben den Reimen bietet die Website Informationen zur Reimtheorie an und wird durch ein Kinder-Wörterbuch ergänzt. Und warum mache ich das ganze? Na klar, um Kinder für Sprache zu begeistern! Oder wie ein Pädagoge sagen würde: Das didaktische Ziel ist, die kognitiven und sozialen Fähigkeiten von Kindern, insbesondere den Gebrauch der deutschen Sprache, spielerisch zu fördern.
Wie soll Reimix für Kinder verbessert werden?
- Kinder sollen eigene Reime und Zeichnungen veröffentlichen können. Dazu muss ein Formular ausgefüllt und die Datei hochgeladen werden. Wichtig ist hierbei, Datensicherheit zu gewährleisten.
- Ein flash-animiertes Sprach-Spiel wird integriert. Ich habe zwar schon eine Idee, Vorschläge werden aber gerne angenommen
- Die Reime werden vertont und kostenlos als Audio-File (MP3) zum Download bereitgestellt. Damit wird eine wichtige Voraussetzung der Barrierefreiheit erfüllt. Es stellt sich noch die Frage, ob eine Kinderstimme oder ein erwachsener Erzähler vorlesen soll. Was meinst du?
- Einmal im Monat wird eine öffentliche Lesung für Kinder gehalten (z.B. in Grundschulen oder Bibliotheken). Die Lesung wird aufgenommen und als Videostream auf Reimix gezeigt.
So soll aus dem Reime-Blog nach und nach ein multimediales Reime-Forum entstehen, dass Spaß an Sprache macht. Jana Hochberg hat mir noch einmal gesagt, dass sie mich bei diesen Ideen unterstützen will und gute Chancen für die Förderung sieht. Allerdings müssen insgesamt 10 Leute über die Fördergelder abstimmen.
Wie geht es dann mit Reimix weiter?
Sollte ich Fördergelder von „Ein Netz für Kinder“ erhalten, könnte ich Reimix deutlich verbessern. Um langfristig zu bestehen, muss sich der Reime-Blog jedoch selber finanzieren. Darum überlege ich einen Mini-Verlag zu gründen. Dann könnte ich einmal im Jahr ein Buch mit den beliebtesten Kinderreimen und Illustrationen zusammenstellen und online verkaufen. Ich weiß allerdings noch nicht, wie die Illustratoren vergütet werden sollen. Meine Hoffnung ist, das Reimix so weiterbestehen kann – ohne von Sponsoren oder Werbung abhängig zu werden.
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